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Girona (Gérona)

Gironas Altstadt wurde von den Römern erbaut und war schon um das Jahr 900 sehr berühmt. Die Stadt zählt heute ca. 80000 Einwohner, und ist heute noch von einer Mauer umgeben die 1384 erbaut wurde und bis 1910 “in Betrieb”  war, höchster Turm der Mauer ist der „Turm der Deutschen“ er wurde so ernannt weil dort im Mittelalter eine Deutsche Kaserne gestanden ist.

In der einstigen Judenstadt Namens “Call” lebten von 889 bis 1492 ca. 1000 Juden die unter besonderem Schutz des Königs standen da sie die meisten Steuern bezahlten. Im Jahr 1392 wurde die „Judenstadt“ von den Christen ausgeplündert. Ganz in der Nähe des Judenviertels ist der Suppenplatz, hier wird heute noch für arme Menschen Suppe verteilt.

Einst ein jüdischer Tempel, im 8. Jahrhundert zu einer westgotischen Kirche umgebaut, um 1040 zu einer romanischen Kirche wurde die Kathedrale vom 14. – 15. Jahrhundert erstellt, allerdings dann im 17. Jahrhundert abgeschlossen. 6 Säulen und das mit seinem 30 Meter Breiten Kirchenschiff machen die Kirche zu einem besonderen Bauwerk.

Im Inneren der Kathedrale ist das “Museo Capitular”, hier können sie einen Schöpfungsteppich aus dem 11. Jahrhundert besichtigen, der Christus als Schöpfer darstellt.

Von der Kathedrale aus gelangen sie zum Bischofspalast in diesem das “Museo de Arte”, zu Deutsch: Kunstmuseum untergebracht ist. Hier können sie Goldschmiedekunst, Malereinen und Zeichnungen besichtigen. Besonders sehenswert ist das Kloster “Sant Domenec” erbaut vom 14. – 16. Jahrhundert und die Kirche “Sant Feliu” die in romanischen Baustil erhalten sind.

Der Schutzpatron der Stadt ist “Sant Narcis”, ihm gewidmet wurde die Kapelle “Sant Narcis” die sich in der Kirche “Sant Feliu” befindet.

Das Archäologische Museum ist im Kloster “Sant Pere de Galligants” untergebracht, das im 12.Jahrundert erbaut wurde. Zu den Ausstellungsstücken zählen Funde aus der Zeit des Paläolithikum bis hin zur Römerzeit. Das Kloster “Convento de la Merce” ist heute Sitz der “Escuela de Artes y Oficios” (Kunsthochschule).

Sehenswert ist auch das ehemalige Kapuzinerkloster, in diesem ist heute das “Museo de Historia de la Ciudad” (Stadtmuseum) untergebracht. Hier sehen sie Räume aus der prähistorischen Zeit, Handwerkskünste sowie zur Zeit der Industrialisierung.

Die Altstadt ist voll von Adelshäusern, auch wenn “Girona” von außen eher aussieht wie eine Industriestadt in dessen Nähe man auf keinen Fall gehen möchte, sollte man mal das Herz Gironas anschauen, es lohnt sich. Die Stadt liegt über dem Fluss “Onya”, und zeigt sich mit Ihren Farbenfrohen Fassaden von der besten Seite.

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