Die galicische Küche
Galicien ist reich an Meeresfischen von denen es mehr als 80 Sorten in dieser Region gibt.
Muscheln und Meeresfrüchte gibt es fast ebenso häufig wie fische. Im Landesinneren werden verschiedene Gemüse und Fruchtarten angebaut, es gibt Geflügel, Flussfisch, Schwein und Rinder, aus dessen Kuhmilch auch Käse hergestellt wird. Stolz sind die Galizier vor allem auf ihren Branntwein, den Orujo der von Privatleuten teilweise noch selbst gebrannt wird.
Der Gemüsegarten ist reich an Mangold, Bohnen, Tomaten, Paprika und vielem mehr. Und damit das Gemüse gut gedeiht wird es mit Dünger aus dem Meer wie Algen, Seegras und Seetang gedüngt, da diese reich an Jod und Mineralien sind. An Fisch bekommt man fast alles in Galizien, Pulpo, Entenmuscheln, Austern usw. alles was das Herz begehrt. Die Queimada ist ein galizischer Zaubertrunk aus Schnaps und Gewürzen. „Die Queimada verlieht uns zutrauen zu unserer Kraft“ sagen die Galizier. Hier das Rezept des Feuertrunks:
1 Liter Orujo, ersatzweise Grappa
6 Esslöffel Zucker
Schale von ½ unbehandelter Zitrone, dünn abgeschnitten.
Den Schnaps in eine feuerfeste Schale geben, zuvor 3 Esslöffel davon abnehmen und beiseite Stellen. Zu dem Schnaps 4 Esslöffel Zucker und die Zitronenschale geben und gut verrühren.
Den restlichen Zucker in eine Schöpfkelle geben, mit dem 3 Esslöffel restlichen Schnaps übergießen und anzünden. Die Brennende Flüssigkeit nun langsam in die Schale einträufeln und dabei ständig umrühren. Zum Löschen der Flamme einen Deckel auf die schale geben, und danach die Queimada in kleinen Tonschalen servieren. Als Geschmacksverbesserung kann Orangenlikör oder Portwein hinzu gegeben werden
