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Mérida

Mérida liegt am rechten Ufer des “Río Guadiana” und hat ca. 55000 Einwohner.  Sie ist Hauptstadt der Region Extremadura und besitzt die meisten römischen Bauwerke Spaniens, die Stadt wird daher nicht umsonst liebevoll “spanisches Rom” genannt.

Der “Rio Guadiana” wird überzogen von der “Puente Romano” (Römerbrücke), die einst “Kaiser Augustus” erbauen ließ. Sie ist 792 m lang und steht auf 60 Granitbögen.

Östlich der Brücke steht die von den Mauren im Jahre 855 vergrößerte “Alcazaba”, in der eine römische Zisterne im Keller zusehen . In der “Alcazaba”, welche einst als Festung galt, ist heute ein Kloster zu finden.

Reste von Wandbemalungen und wunderschönen Mosaiken findet man gegenüber dem beeindruckenden  Amphietheater im römischen Bürgerhaus, das im 1. Jahrtausend nach Christi errichtet worden ist. Gegenüber davon gibt es Reste einer römischen Therme. Westlich des Amphietheaters kann man die Reste eines “Hippodromes”(Zirkus) von dem in der Nähe noch 3 Pfeiler eines ehemals 1600 m langen und 16 m hohen Aquädukts zu bewundern sind. Das Amphietheater selbst stammt aus dem 8. Jahrhundert v. Chr., bis zu 15000 Zuschauer konnten sich hier bei Gladiatorkämpfen unterhalten.

Nicht weit von der Festung “Alcazaba” entfernt kommt man zum “Plaza de Espa?a”, in dessen Nordwesten befindet sich die von “Alonso de Cardenas” erbaute Kirche “Santa Maria la Mayor”. Alonso de Cardenas selbst ist dort mit seiner Frau bestattet worden.

Nördlich des “Plaza de Espa?a” steht ein ca. 13 m hoher Triumphbogen, der “Arco de Trajano” (Arco de Santiago). Dieser Bogen stellte ursprünglich das Nordtor der ehemaligen römischen Stadt dar.

Westgotische Architekturelemente finden Sie im “Museo de Arte Visigodo”. Westlich des Hippodroms sehen Sie die “Puente de Albarregas”, eine 125 m lange Römerbrücke, die das Flüsschen “Albarregas” überquert. Am Bahnhof von Mérida steht die Kirche “Santa Eulalia”. Die Kirche wurde im 4. Jahrhundert erbaut und im 13. Jahrhundert nochmals komplett neu erstellt.

Was man keinesfalls bei einem Besuch Méridas auslassen sollte ist der “Acueducto de los Millagros” (Wunderbau). Sein Anblick macht diesem Namen alle Ehre, denn in dem Bauwerk sind 10 Bögen enthalten die bis zu 3 Stockwerke bilden, welche auf insgesamt 37 Pfeilern errichtet sind.

Der Aquädukt leitete einst Wasser von einem Stausee nach Mérida und stellte eine wichtige Quelle der Wasserversorgung in der trockenen Landschaft um die Stadt dar.

Aus römischen Architekturresten erkennt man das “Teatro Romano”, das im Jahr 16 vor Christus erbaut und im 2. Jahrhundert n. Chr. neu errichtet worden ist. Im “Museo Nacíonal de Arte Romano” (Nationalmuseum der römischen Kunst), welches Sie im östlichen Teil der Stadt finden, können Sie zahlreiche Exponate aus römischer Vergangenheit bewundern, wie z.B. Skulpturen und Büsten.

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