Formentera
Formentera hat ca. 5000 Einwohner und ist 80 Quadratkilometer groß. Vom Tourismus ist die Insel nicht allzu überlaufen, bzw. nur ganz wenige Touristen finden sich alljährlich hier ein, denn die Insel hat keinen Flughafen, und man kann sie nur mit einer Fähre erreichen, die z.B. von Ibiza startet.
Zahlreiche Kräuterarten, wie Thymian und Rosmarin und auch duftende Kiefernwälder sind hier noch zu finden. Ibiza und Formentera trugen nicht umsonst einmal den Namen “Pityusen” (Kieferninseln).
Formentera hat keine Quelle, das Regenwasser wird von Zisternen aufgefangen, Frischwasser muss meist zu der Insel geschifft werden. Der Wassermangel ist auch ein Grund, der dazu führt, das die Insel weitgehend vom Massentourismus verschont worden ist.
Seit Jahrhunderten wächst auf dieser Insel Weizen, die Römer nannten die Stadt einst “Frumenteria”, die Kornkammer. Zur Landwirtschaft der Insel gehören Feigenbäume, Olivenbäume und Mandelbäume, sowie Trauben, die zu dem kräftigem Rotwein “Vino de Pages” verarbeitet werden, den sie unbedingt probieren sollten.
3 Km, von der Hafenstadt “La Savina” entfernt liegt “Formenteras” Hauptstadt “Sant Francesco Xavier”. Formenteras einzige Tankstelle ist auf dem Weg von “La Savina” in die Hauptstadt zu sehen. In der Stadt befindet sich eine im 18. Jahrhundert erbaute Kirche die den Einwohnern Schutz von Überfällen bot und zahlreiche Souvenirläden. In dem Dorf “Sant Ferran de seis Roques” finden sie eine Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert.
Im Süden der Insel finden sie die “Platja de Migjorn”, der von wunderschönen traumhaften Stränden übersäte Süden der Insel. Im Vorgebirge La Mola befindet sich der höchste Punkt Formenteras von dem sie eine Aussicht über die ganze Insel genießen können. Seit 1861 warnt der ganz in der Nähe liegende Leuchtturm die Schiffe. Der Norden der Insel ist für Wassersportler mit seinem Glasklaren Wasser bestens geeignet.
