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Ávila

Reich an Romanischen Kirchen, gotischen Herrenhäusern und der erhaltenen Mauer ist die Stadt Avila mit ihren ca. 50000 Einwohnern ein schönes Ausflugsziel. Einst wurde “Teresa de Avila”,  die Nationalheilige Spaniens hier geboren und deshalb ist die Stadt ein beliebtes Wallfahrtsziel. Kunsthandwerk wie Leder und Keramik wird hier betrieben.

“Raimundo de Borgona” ließ im Auftrag seines Schwiegervaters von 1090-1099 von maurischen Gefangenen die 2557 Meter Lange, durchschnittlich 12 Meter hohe und 3 Meter dicke Stadtmauer errichten. 88 halbrunde Türme mit einem Abstand von je 20 Metern sollten die Stadt zusätzlich vor angriffen schützen. 9 Tore gewähren einlass, die mächtigsten sind die “Puerta de San Vicente” und die “Puerta del Alcazar”, Bei letzterer kann man die Mauer besteigen und entlang gehen. In den östlichen Teil eingebaut ist die “Catedral de San Salvador” deren Bau 1091 begonnen und im 14. Jahrhundert vollendet wurde. Der Kirchenraum ist dreischiffig, als erster Bischoff ist hier der 1181 verstorbene Bischof Sancho begraben. In das Kathedral-Museum gelangt man vom rechten Querschiff aus. Hier sind Gewänder, Gemälde, Skulpturen und vieles mehr zu finden.

Der Palast der Familie Velada (heute ein Restaurant) der ehemalige Bischofspalast und das “Casa de Valderrababos” im 15. Jahrhundert erbaut heute bestes Hotel der Stadt stehen auf dem “Plaza de la Catedral” und sind alle male einen Blick wert.

Am südlichen Teil der Stadtmauer gegenüber der “Puerta de la Santa” stand das Geburtshaus der heiligen Teresa. Heute steht hier die 1638 erbaute Kirche, und dahinter das Kloster der Unbeschuhten Karmeliterinnen der “Convento de Santa Teresa de Jesus”.

Über dem Portal sehen sie eine Statue der heiligen. Durch das linke querschiff gelangen sie in das Geburtszimmer Teresas, das zu einer Barockkapelle umgebaut wurde. Der massive Turm ist Erkennungszeichen das beim Konvent im 16. Jahrhundert erbauten Palastes der Familien “Guzman” und “Onate”. Einen der Größten Adelspaläste findet man östlich vom Konvent. Er besteht aus mehreren Gebäuden und wurde vom 13. – 15. jahrhundert an die Stadtmauer angebaut.

Neben der Kathedrale ist eines der bedeutendsten Kirchenbauwerke Ávilas,  die Basilika “San Vicente”. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegenüber der “Puerta de San Vicente” errichtet, hier soll der heilige “Vicente” mit seinen Schwestern “Sabina” und “Cristeta” im Jahr 306 nach Christus den Märtyrertod gefunden haben. Im Innenraum der Basilika wird in 7 Bildern die Geschichte des heiligen Vicente und seinen Schwestern erzählt. Von den katholischen Königen als Sommerresidenz wurde das hinter der Kirche “San Pedro” gelegene gleichnamige Dominikanerkloster das 1483 erbaut wurde.

Im Inneren stehen der Hauptaltar und der Chorraum auf 2 Emporen gegenüber und waren nur für Mönche erreichbar. Sohn des Königspaares “Isabella” und “Ferdinand” ist der Infant “Don Juan”, der hier unter der Vierungskuppel 1497 im Alter von 19 Jahren beigesetzt wurde.

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