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Deutsche Stadt am Rhein: Die Geschichte von Bonn

10 Sep gepostet von admin in Allgemein | Kommentare
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geschichte von bonn

Die Geschichte von Bonn beginnt vor über 2000 Jahren, als Römer am linken Rheinufer ein Legionärslager errichteten. In der Nähe des Lagers siedelten bald römische Händler und Handwerker, es entstand in den folgenden fünf Jahrhunderten eine kleine Stadt. Bonn war bereits seit dem Ende des 13. Jahrhunderts Sitz der Kölner Erzbischöfe, seit Ende des 16. Jahrhunderts auch kurfürstliche Haupt- und Residenzstadt. Die Familie der Wittelsbacher hat die Entwicklung der Stadt in den folgenden Jahrzehnten entscheidend geprägt. So entstand das Stadtschloss, die heutige Universität und in Brühl Schloss Augustusburg. Bonn ist auch die Geburtsstadt Beethovens. 1770 erblickte er hier das Licht der Welt. 1794 kam es zur Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch französische Truppen. Diese Besetzung dauerte bis 1815, als preußische Truppen das Rheinland eroberten. Es folgte die Gründung der Bonner Universität im Jahr 1818 und rege Bautätigkeit. Erhebliche Zerstörungen jedoch erfuhr die Bonner Innenstadt durch Bombardierungen bei Luftangriffen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges.

Von 1949 bis 1991 war Bonn die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, noch immer befinden sich Ministerien und Bundesbehörden in der Stadt. Auch Einrichtungen der Vereinten Nationen sind hier vertreten. Bonn entwickelt sich zunehmend zu einem Standort für Forschung und Wissenschaft. Das neue Wahrzeichen der Stadt ist der Postturm mit 160 Metern Hohe.

© — Tanja Ritter / pixelio.de —

 


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